Demand-Response-Programme skalieren
Ein Whitepaper für Aggregatoren und Versorger über den Ausbau nachfrageseitiger Flexibilität vom Pilotprojekt zum großen Portfolio. Es zeigt technische Skalierungshürden und die Infrastrukturentscheidungen, die sie beseitigen.
Die PDF-Dateien sind auf Englisch.
Über diese Publikation
Stromnetze integrieren mehr schwankende erneuerbare Erzeugung, während die Nachfrage durch Rechenzentren, Wärmepumpen und das Laden von Elektrofahrzeugen wächst. Nachfrageseitige Flexibilität kann einen großen Teil dieses Drucks auffangen, wenn Anlagen an Kundenstandorten schnell installiert werden, zuverlässig kommunizieren und sich in großem Maßstab fernverwalten lassen.
Das Whitepaper untersucht Hürden für Aggregatoren: sehr unterschiedliche Gewerbe- und Industriestandorte, fehlende Standardprotokolle zwischen Betreibern und Anlagen, Genauigkeit und Zeitverhalten bei der Frequenzregelung sowie Anlagen vom einzelnen Speicher bis zum Rechenzentrum. Danach vergleicht es klassische Automatisierung und IoT-Infrastruktur hinsichtlich Installation, Flexibilität und Kosten anhand von zwei Projekten.
Für Aggregatoren, Versorger und Betreiber virtueller Kraftwerke, die Dienstleistungen für nachfrageseitige Flexibilität aufbauen.
Wichtige Erkenntnisse
- Anlagen müssen in Umgebungen von Pharmawerken bis zu Zementwerken funktionieren und von einer qualifizierten Elektrofachkraft installierbar sein.
- Protokolle und Betreiberanforderungen ändern sich. Steuergeräte brauchen daher drahtlose Updates und Unterstützung vieler Protokolle.
- Programme zur Frequenzregelung benötigen genaue Messung, schnelle Reaktion und präzise Zeitsynchronisation.
- Große Portfolios benötigen Fernverwaltung über APIs und Verarbeitung am Gateway statt Vor-Ort-Besuche.
- Drahtlose Installation verkürzt die Bereitstellung und senkt die Kosten jedes zusätzlich eingebundenen Standorts.
Inhalt
- Zusammenfassung für EntscheiderSeite 2
- Weltweite Stromnetze unter DruckSeite 3
- Herausforderungen der nachfrageseitigen FlexibilitätSeite 4
- Klassische Automatisierung und Steuerung im Vergleich zu IoTSeite 5
- Einen IoT-Partner auswählenSeite 6
- FallstudienSeite 8
- Die Zukunft der NachfrageflexibilitätSeite 13
- Verwandte InhalteSeite 14
In die Praxis umsetzen
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Produkt ZDR-2X
Demand-Response-Controller
Dreiphasige Messung und eine Frequenzreaktion in 100 ms in einem Controller für Demand-Response-Programme.
- Anwendungsleitfaden Demand Response mit Batteriespeichern Ein Controller folgt der Netzfrequenz und sendet einen Sollwert an den Wechselrichter; am Netzanschluss und an der Batterie wird unabhängig gemessen.
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Fallstudie
USV-Batterien eines Rechenzentrums für Netzfrequenzregelung
Mess- und Steuerungstechnik von EpiSensor unterstützte Enel X dabei, Microsofts USV-Batterien zusammen mit Eatons USV-Technik für Netzfrequenzregelung zu nutzen.