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HSE wählt EpiSensor für landesweites Energiemonitoring

Der irische Gesundheitsdienst HSE hat EpiSensor für die Energieüberwachung seines landesweiten Dekarbonisierungsprogramms ausgewählt.

Eine Fachkraft verdrahtet EpiSensor Messgeräte in einer elektrischen Verteilung.

Der irische Gesundheitsdienst Health Service Executive (HSE) hat EpiSensor aus Limerick ausgewählt, um die Infrastruktur für die Energieüberwachung eines landesweiten Dekarbonisierungsprogramms bereitzustellen. Damit will das Gesundheitssystem die gesetzlich vorgegebenen Klimaziele Irlands erreichen.

Die Infrastructure Decarbonisation Roadmap des HSE beschreibt, wie die energiebedingten Emissionen seiner Gebäude bis 2030 um 51 % gesenkt werden sollen. Diesen Wert gibt der irische Climate Action Plan für alle öffentlichen Einrichtungen vor. Der Vertrag mit EpiSensor liefert die für das Programm erforderliche Dateninfrastruktur: Sie zeigt, wo Energie verbraucht wird, ob Effizienzmaßnahmen wirken und wie viel CO₂ tatsächlich eingespart wurde.

Wofür der HSE die Daten benötigt

Energiedaten in Echtzeit sind der erste Schritt eines Dekarbonisierungsplans. Ohne sie lassen sich Verschwendung und die Einsparungen eines Effizienzprojekts nur schätzen. Das EpiSensor System erfasst Strom, Gas, Wasser und Brennstoffe für die Heizung im Viertelstundentakt. So erhalten die Energieteams des HSE belastbare Daten für ihre Entscheidungen.

„Weltweit ist das Potenzial enorm, durch bessere Transparenz beim Energieverbrauch Kosten und Emissionen zu senken“, sagte Brendan Carroll, Director von EpiSensor. „Am Anfang steht aber eine genaue, einfach nutzbare Messung. Unsere Technologie gibt dem HSE die Datengrundlage, um genau zu verstehen, wo, wann und wie Energie verbraucht wird. So kann er fundierte Entscheidungen treffen, die Rechnungen und Emissionen senken.“

Der HSE erhielt 2024 die Zertifizierung für Energiemanagement nach ISO 50001. Das Messprogramm liefert fortlaufend die Daten, die für den Erhalt der Zertifizierung und zur Messung des Fortschritts bei den Zielen für 2030 nötig sind.

Wie die Messungen den Fahrplan unterstützen

Wenn ein Gesundheitsdienst weniger fossile Brennstoffe verbraucht, sinken sowohl seine Emissionen als auch die lokale Luftverschmutzung durch seine Gebäude. Deshalb behandeln die Infrastructure Decarbonisation Roadmap und die Climate Action Strategy des HSE beide Aspekte gemeinsam.

Die Messungen unterstützen Projekte im gesamten Fahrplan, von der Umrüstung auf LED-Beleuchtung bis zum Einbau von Wärmepumpen. Vorher-Nachher-Daten belegen die Einsparungen.

Was EpiSensor liefert

Jeder Standort nutzt EpiSensor Strommessgeräte der Klasse 0.5S sowie Impuls- und M-Bus-Schnittstellen für Gas, Wasser und Wärme. Ein Gateway vor Ort speichert Messwerte bei Netzwerkausfällen lokal und überträgt sie verschlüsselt an das Energiemanagementsystem des HSE. Die Sensoren sind drahtlos, damit die Installation den Betrieb in klinischen Bereichen möglichst wenig stört.

Die Ziele

Bis 2030 muss jede öffentliche Einrichtung in Irland ihre energiebedingten Treibhausgasemissionen um 51 % senken und ihre Energieeffizienz um 50 % verbessern. Mit Messdaten im Energiemanagementsystem können die Gebäudeteams des HSE Auffälligkeiten und Verschwendung erkennen und für die landesweit verteilten Standorte festlegen, wo sie zuerst handeln.