Circutor CVM-E3-MINI

Strom- und Energiezähler

Der CVM-E3-MINI-ITF-485-IC (Code M56414) ist ein dreiphasiger Vierquadranten-Analysator mit drei Modulen Breite, der über Stromwandler .../5 A oder .../1 A misst. Die Bedienungsanleitung M170B01-03-25B von Circutor dokumentiert Modbus RTU am RS-485-Port, Lesungen mit FC03 und FC04 und zwei Speichertabellen: Map 1 behält die Adressen des älteren CVM-MINI bei, Map 2 verwendet die Adressen des CVM-C10 plus 0x1000. Jeder Wert belegt zwei Register, höherwertiges Wort zuerst, mit ganzzahliger Skalierung wie V × 10, mA und W. Beginnen Sie mit der Lesung der Spannung L1 unten, vergleichen Sie sie mit der Anzeige und ergänzen Sie dann Strom, Leistung und Energie.

Circutor CVM-E3-MINI Netzanalysator für die Hutschiene mit seinen RS-485-Klemmen A+, B- und S
  • Modbus RTU
  • Modbus TCP

Strom- und Energiezähler

Einen Ingenieur fragen

Kompatibilität

Kompatibel mit EpiSensor Edge über Modbus TCP oder Modbus RTU

Der CVM-E3-MINI ist über seinen RS-485-Port mit Modbus RTU mit EpiSensor Edge kompatibel, gelesen über eine Modbus-Schnittstelle ZMB-31 oder eine serielle Schnittstelle des Gateways, und die WiEth-Ausführungen über Modbus TCP an ihrem Ethernet-Port. Circutor dokumentiert Lesungen mit FC03 und FC04, eine hexadezimale Tabelle mit Einheiten und Skalierung sowie ein eigenes Beispiel für Anfrage und Antwort zur Spannung L1 und gibt an, dass dieselbe Tabelle für die WiEth-Ausführungen über Modbus TCP gilt.

CVM-E3-MINI-ITF-485-IC, Code M56414, sowie die Ausführungen MC, FLEX und WiEth, die die Bedienungsanleitung M170B01-03-25B (Juli 2025) teilen. Prüfung vor Ort: die erste Lesung der Spannung L1 mit der Anzeige vergleichen; dieselbe Lesung bestätigt Tabelle und Wortreihenfolge. Nur lesende Überwachung: keine Löschbefehle mit FC05 und keine Schreibzugriffe mit FC10 auf Konfiguration oder Passwort. BACnet MS/TP ist eine separate Protokollwahl am selben RS-485-Port.

Anbinden mit

Anbindung an Edge

Für einen Analysator in einer Verteilung, bei dem eine Funkverbindung das Verlegen eines Datenkabels zum Gateway erspart

  • Modbus
  • Drahtlos
  • Edge
  • Plattformen
Strom- und Energiezähler
Schnittstelle
Gateway
Edge
Ausgang
CVM-E3-MINIRS-485-Klemmen A(+), B(-) und S des CVM-E3-MINI
ZMB-31Modbus RTU ins drahtlose EpiSensor-Netz
ZGW-20 GatewayFührt Edge lokal aus
EpiSensor EdgeModbus-Client + Registertabelle
KundenplattformMQTT · API · Dateien
Modbus RTU · RS-485
EpiSensor Funk
Läuft lokal
Optionale Weitergabe
Wählen Sie im Bildschirm für das RS-485-Protokoll Modbus, verdrahten Sie A(+), B(-) und die Bezugsklemme S zum ZMB-31 und übernehmen Sie Peripherienummer, Baudrate, Parität, Datenbits und Stoppbits aus dem Zähler. Lesen Sie mit FC04 oder FC03. Fragt bereits eine andere Steuerung den Bus ab, stimmen Sie die Änderung zuerst mit deren Betreiber ab. Die Ausgabe zur Kundenplattform ist optional; Edge bleibt das führende lokale System.

Wenn das Gateway nahe am Analysator sitzt oder mehrere Zähler einen verdrahteten RS-485-Bus teilen

  • Modbus
  • Edge
  • Plattformen
Strom- und Energiezähler
Schnittstelle
Gateway
Edge
Ausgang
CVM-E3-MINIRS-485-Klemmen A(+), B(-) und S des CVM-E3-MINI
Getrennte serielle SchnittstelleFreigegebener Adapter von RS-485 zum Host
ZGW-20 GatewayFührt Edge lokal aus
EpiSensor EdgeModbus-Client in Edge
KundenplattformMQTT · API · Dateien
Modbus RTU · RS-485
Getrennte serielle Strecke
Läuft lokal
Optionale Weitergabe
Circutor erlaubt bis zu 32 Analysatoren und 1200 m an einem Bus. Geben Sie jedem eine eigene Peripherienummer, verwenden Sie auf jedem Zähler und im seriellen Client von Edge dieselbe Baudrate und dasselbe Datenformat, und senden Sie die hexadezimalen Adressen aus der Anleitung so, wie sie gedruckt sind. Die Ausgabe zur Kundenplattform ist optional; Edge bleibt das führende lokale System.

Für einen CVM-E3-MINI-ITF-WiEth, MC-WiEth oder FLEX-WiEth, der statt RS-485 Ethernet und WLAN hat

  • Modbus
  • Edge
  • Plattformen
Strom- und Energiezähler
Schnittstelle
Gateway
Edge
Ausgang
CVM-E3-MINIEthernet RJ45 des CVM-E3-MINI WiEth
Geschütztes EthernetSegmentiertes LAN
ZGW-20 GatewayFührt Edge lokal aus
EpiSensor EdgeModbus TCP Client in Edge
KundenplattformMQTT · API · Dateien
Modbus TCP
Geschütztes Ethernet
Läuft lokal
Optionale Weitergabe
Circutor gibt an, dass die Tabelle aus Abschnitt 7.3 bei den WiEth-Ausführungen auch über Modbus TCP gilt. DHCP ist standardmäßig aktiv, und der Zähler zeigt seine IP-Adresse auf den Kommunikationsbildschirmen; vergeben Sie daher am Router eine feste Adresse, bevor Sie den Punkt speichern. Bevorzugen Sie für eine Überwachungsabfrage den kabelgebundenen Port gegenüber WLAN. Die Ausgabe zur Kundenplattform ist optional; Edge bleibt das führende lokale System.

Modelle

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ModelleSchnittstelleAnbindung an Edge
CVM-E3-MINI-ITF-485-IC / M56414Drei Stromwandlereingänge für .../5 A oder .../1 A; RS-485 Modbus RTU oder BACnet MS/TP an den Klemmen A, B und S; ein NPN-Transistorausgang und ein DigitaleingangLesen Sie Map 2 (oder Map 1 für eine bestehende Integration eines CVM-MINI) über den seriellen Pfad mit einem ZMB-31 oder der seriellen Schnittstelle des Gateways.
CVM-E3-MINI-MC and CVM-E3-MINI-FLEX (RS-485 versions)Gleicher RS-485-Port und gleiche Tabelle; effiziente Wandler MC1 oder MC3 (.../0.250 A) oder Rogowski-Sensoren statt Stromwandlern .../5 A und .../1 AGleicher Leseweg. Verwenden Sie Stromeingang, Wandlereinstellungen und Genauigkeitsangaben der installierten Ausführung; die Aron-Schaltung ist beim FLEX nicht verfügbar.
CVM-E3-MINI-ITF-WiEth, MC-WiEth and FLEX-WiEthEthernet RJ45 (10/100) und WLAN mit 2,4 GHz mit Modbus TCP und Webserver; kein RS-485, kein DigitalausgangLesen Sie dieselbe Tabelle über Modbus TCP im Ethernet-Netz des Standorts.

Technische Daten

Ein Analysator mit drei Modulen für die Hutschiene in Nieder- und Mittelspannungsverteilungen, der in vier Quadranten an symmetrischen oder unsymmetrischen Drehstrom-, Zweiphasen- und Einphasenkreisen misst. Der Bestellcode legt den Stromeingang fest; das Setup-Menü legt Anschlusssystem, Wandlerverhältnisse und das Protokoll am RS-485-Port fest.12

Genaue Referenz
CVM-E3-MINI-ITF-485-IC, Code M56414: Eingänge .../5 A oder .../1 A, RS-485 mit Modbus RTU oder BACnet, ein Transistorausgang, ein Digitaleingang.1
Stromeingänge (ITF)
Drei Eingänge für Wandler .../5 A oder .../1 A, im Setup-Menü eingestellt. Messbereich 10 mA bis 6 A; CAT III 300 V.2
Spannungseingänge
Bemessung 300 V Phase-Neutralleiter und 400 V Phase-Phase, Messung ab 11,5 V Phase-Neutralleiter bei 45 bis 65 Hz. CAT III 300 V.2
Anschlusssysteme
Drehstrom 4-Leiter, Drehstrom 3-Leiter, Aron, Zweiphasen 3-Leiter und Einphasen 2-Leiter, Phase-Phase oder Phase-Neutralleiter.2
Hilfsversorgung
M56414: 207 bis 253 VAC (230 V ±10 %), 50/60 Hz, 4 VA. Die Anleitung nennt für einige Ausführungen auch Versorgungen mit 100 bis 240 VAC und 100 bis 240 VDC; prüfen Sie daher das Etikett.12
Genauigkeit (ITF)
Spannung und Strom 0,5 % ±1 Digit, Wirk- und Scheinleistung 0,5 % ±2 Digits. Wirkenergie Klasse 1 unter 0,1 In und Klasse 0.5 (.../1 A) oder 0.5S (.../5 A) darüber, wie in der Tabelle der Anleitung angegeben; Blindenergie Klasse 2.2
RS-485
Klemmen A (A+), B (B-) und S, die Bezugsklemme gemeinsam mit dem Digitaleingang. Modbus RTU oder BACnet MS/TP, jeweils nur eines. Bis zu 32 Geräte und 1200 m je Bus.2
Serielle Einstellungen
9600 oder 19200 bit/s, bei Software v2.xx zusätzlich 38400, 57600 und 115200; keine, gerade oder ungerade Parität; 7 oder 8 Datenbits; 1 oder 2 Stoppbits. Peripherienummer 1 bis 255, bei v2.xx höchstens 247. Standardwerte: Peripherienummer 1, 19200 bit/s, keine Parität, 8 Datenbits, 1 Stoppbit.2
Ethernet (WiEth-Ausführungen)
RJ45, 10BaseT oder 100BaseTX, Modbus TCP und Webserver, DHCP standardmäßig aktiv; WLAN mit 2,4 GHz (IEEE 802.11 b/g/n).2
Ein- und Ausgänge
Ein NPN-Transistorausgang (24 V, 50 mA, bis 16 Impulse pro Sekunde) für Alarme oder Energieimpulse und ein optisch getrennter Digitaleingang für Tarifwahl, Logikzustand oder Impulszählung.2
Umgebung
Laut Anleitung Betrieb -10 bis +50 °C und Lagerung -30 bis +80 °C; die Produktseite zu M56414 nennt -5 bis +45 °C im Betrieb. 5 bis 95 % relative Luftfeuchte ohne Kondensation, bis 2000 m, Innenbereich.12
Gehäuse
Hutschiene, drei Module, selbstverlöschender Kunststoff V0. IP30, Front IP40, IK08. 52,5 × 118 × 74 mm, 300 g. Ein Adapter für den Schalttafeleinbau mit 72 × 72 mm ist erhältlich.12

Schnittstelle

Dokumentierte Messwerte und Grenzen der Integration für CVM-E3-MINI.

  • Circutor veröffentlicht zwei Layouts derselben Messwerte. Map 1 behält die Adressen des CVM-MINI bei; Map 2 verwendet die Adressen des CVM-C10 plus 0x1000, und Circutor empfiehlt sie für eine neue Integration. Verwenden Sie je Zähler eine Tabelle und mischen Sie sie nicht.
  • Alle Adressen sind hexadezimal und werden so gesendet, wie sie gedruckt sind. Lesen Sie mit FC03 oder FC04; jeder Wert belegt zwei Register, höherwertiges Wort zuerst, wie die Beispielantwort von Circutor zeigt. Eine Anfrage darf höchstens 20 Variablen (40 Register) umfassen.
  • Map 2: Phasenspannung L1, L2 und L3 an 0x1000, 0x1010 und 0x1020 (dezimal 4096, 4112, 4128), V × 10. Leiterspannungen V12, V23 und V31 an 0x103E, 0x1040 und 0x1042, V × 10.
  • Map 2: Strom L1, L2 und L3 an 0x1002, 0x1012 und 0x1022 (dezimal 4098, 4114, 4130) in mA; Neutralleiterstrom an 0x1044 (dezimal 4164) in mA.
  • Map 2: Wirkleistung L1, L2 und L3 an 0x1004, 0x1014 und 0x1024 und dreiphasige Wirkleistung an 0x1030 (dezimal 4144), alle in W, obwohl die Symbolspalte kW angibt. Dreiphasige induktive und kapazitive Blindleistung an 0x1032 und 0x1034 in var, Scheinleistung an 0x1036 in VA.
  • Map 2: dreiphasiger Leistungsfaktor an 0x1038 und cos φ an 0x103A, × 100. Frequenz an 0x103C (dezimal 4156) in Hz × 100.
  • Map 2: gesamte bezogene Wirkenergie an 0x10DC (dezimal 4316) in kWh, mit einem separaten Wh-Register an 0x10DE. Gesamte erzeugte Wirkenergie an 0x10F0 (dezimal 4336) in kWh, mit Wh an 0x10F2. Die bezogene Energie für Tarif 1 und Tarif 2 beginnt an 0x105E und 0x1088.
  • Die Energien je Phase liegen in beiden Tabellen an denselben Adressen: gesamte bezogene Wirkenergie für L1, L2 und L3 an 0x1440, 0x14A0 und 0x1500 in kWh, mit Wh im jeweils folgenden Registerpaar.
  • Map 1, für Systeme, die bereits für einen CVM-MINI erstellt wurden: Spannung L1 an 0x0000 (V × 10), Strom L1 an 0x0002 (mA), dreiphasige Wirkleistung an 0x001E (W), Frequenz an 0x0028 in Hz × 10 statt × 100 und gesamte bezogene Wirkenergie an 0x01E0 in kWh mit Wh an 0x0172. Das Handbuch druckt 0x0172 abweichend vom Muster seiner Tarifspalten (Wh bei 0x018E und 0x01B8); vergleichen Sie dieses Register mit der Anzeige, bevor Sie sich darauf verlassen.
  • Leistungsstatus an 0x07D1 (FC04): Bit 0 Bezug, Bit 1 Erzeugung, Bit 2 induktiv, Bit 3 kapazitiv. Die Seriennummer liegt an 0x05AA bis 0x05B0 (FC04).
  • Bei Software v2.xx verlangt Circutor ein Antwort-Timeout von mindestens 200 ms und mindestens 100 ms zwischen den Telegrammen.
  • Schreibzugriffe in der Tabelle: FC05-Befehle löschen Höchst- und Mindestwerte und Energien (0x0834 für die dreiphasigen Energien, 0x0898 für alle löschbaren Werte) und stellen die Werkseinstellungen wieder her (0x0BB8); FC10 schreibt Wandlerverhältnisse ab 0x2710, serielle Einstellungen ab 0x2742 und das Programmierpasswort an 0x2B70. Halten Sie alle aus einem Überwachungsclient heraus.

Bewertung

CVM-E3-MINI-ITF-485-IC (M56414) sowie die Ausführungen MC, FLEX und WiEth über Modbus RTU oder Modbus TCP, mit der Bedienungsanleitung M170B01-03-25B, mit Vergleichen an der Anzeige und ohne Schreibzugriffe.

InteroperabilitätGut unterstützt
Die Anleitung dokumentiert Modbus RTU, Lesungen mit FC03 und FC04, zwei hexadezimale Tabellen mit Einheiten und Skalierung sowie ein Beispiel für Anfrage und Antwort, das Adresskonvention und Wortreihenfolge festlegt. Die WiEth-Ausführungen verwenden dieselbe Tabelle über Modbus TCP.12
GenauigkeitUnter Bedingungen unterstützt
Spannung, Strom und Leistung je Phase, getrennte bezogene und erzeugte Energie gesamt, je Tarif und je Phase sowie Wirkenergie der Klasse 0.5S oder 0.5 oberhalb von 0,1 In bei der ITF-Ausführung. Die Systemgenauigkeit hängt auch von den externen Stromwandlern, den programmierten Verhältnissen und dem am Analysator eingestellten Anschlusssystem ab.2
SicherheitEingeschränkt
Das Programmiermenü lässt sich mit einem Passwort sperren, Modbus hat aber keine Authentifizierung: FC05 löscht Energien und stellt Werkseinstellungen wieder her, FC10 schreibt die Konfiguration, und das Passwortregister nimmt einen neuen Wert an, ohne das alte Passwort zu verlangen. Halten Sie Bus und Netzwerk privat und senden Sie nur Lesebefehle.2
ZuverlässigkeitUnter Bedingungen unterstützt
Die Anleitung nennt die Sicherheitsnorm IEC 61010, die Störfestigkeitsprüfungen nach IEC 61000-4 und IEC 61557-12 und gibt Regeln für Timeout und Telegrammabstand bei v2.xx an. Konfigurationswerte außerhalb des zulässigen Bereichs fallen beim Lesen aus dem EEPROM auf die Standardwerte zurück; behandeln Sie fehlgeschlagene Lesungen als fehlende Daten.2
RobustheitUnter Bedingungen unterstützt
IP30 mit Front IP40 und IK08, CAT III 300 V, Innenbereich. Die Anleitung nennt -10 bis +50 °C, die Produktseite -5 bis +45 °C; planen Sie daher mit dem engeren Bereich in einem geeigneten Gehäuse.12
SkalierbarkeitUnter Bedingungen unterstützt
Bis zu 32 Analysatoren und 1200 m je Bus, bis zu 20 Variablen je Anfrage und Baudraten bis 115200 bit/s bei Software v2.xx, sofern es einen Modbus-Master, eindeutige Peripherienummern und den Telegrammabstand von 100 ms bei v2.xx gibt.2
LebenszyklusUnter Bedingungen unterstützt
Die Anleitung ist öffentlich, hat ein Revisionsprotokoll von 2017 bis Juli 2025 und kennzeichnet Funktionen nach Softwareversion; Circutor nennt eine Garantie von zwei Jahren. Geräte mit v1.xx und v2.xx lassen sich nicht von der einen auf die andere umrüsten; dokumentieren Sie daher die Version zusammen mit der Konfiguration.2

Einrichtung

Spannung L1 aus Map 2 an Adresse 0x1000 lesen

Die Bedienungsanleitung M170B01-03-25B führt in Tabelle 63 die Phasenspannung L1 an der hexadezimalen Adresse 0x1000, zwei Register, V × 10, gelesen mit FC03 oder FC04. Abschnitt 7.2.1 gibt die eigene Beispielantwort von Circutor für denselben Wert in Map 1 an. Verwenden Sie dies als Ausgangspunkt und vergleichen Sie das Ergebnis mit der Anzeige.

Anfrage
0A 04 10 00 00 02 74 70: Peripherienummer 10, FC04, Startadresse 0x1000, zwei Register, RTU-CRC. FC03 liefert denselben Wert: 0A 03 10 00 00 02 C1 B0.
Adresskonvention
Senden Sie 0x1000, dezimal 4096, als nullbasierte Adresse im Telegramm. Ein Client, der Register ab eins zählt, zeigt sie als 4097 (34097 für FC04, 44097 für FC03). Senden Sie nicht dezimal 1000.
Antwort
0A 04 04 00 00 08 4D 86 B1: vier Datenbytes, zuerst das höherwertige Wort 00 00, dann das niederwertige Wort 08 4D. Das sind die Datenbytes der Beispielantwort von Circutor; die Anleitung druckt ihren CRC als 86 21, der Modbus-CRC dieser Bytes ist aber 86 B1.
Dekodierung
0x0000084D = 2125; 2125 / 10 = 212,5 V. Eine Phasenspannung in Zehntel Volt passt in das niederwertige Wort, ein erstes Wort mit dem Wert null bestätigt also das höherwertige Wort zuerst.
Abnahme
Behalten Sie den Punkt, wenn Ihr Live-Wert im selben Moment mit der Phasenspannung L1 auf der Anzeige übereinstimmt. Wenn nicht, prüfen Sie die Tabelle, das Spannungswandlerverhältnis und ob der Client eins zur Adresse addiert hat.

Abnahmekriterium: Die Antwortbytes stammen aus dem Beispiel von Circutor in der Anleitung, mit neu berechnetem CRC; sie sind keine von EpiSensor aufgezeichnete Antwort. Stimmt Ihre eigene Lesung mit der Anzeige überein, ergänzen Sie Punkte für Strom, Leistung und Energie.

  1. Analysator identifizieren

    Lesen Sie den Bestellcode auf dem seitlichen Etikett und bestätigen Sie CVM-E3-MINI-ITF-485-IC (M56414) oder die vorhandene Ausführung MC, FLEX oder WiEth. Notieren Sie die Softwareversion: v1.xx und v2.xx unterscheiden sich bei Baudraten, Bereich der Peripherienummer und Zeitverhalten und lassen sich nicht von der einen auf die andere umrüsten.

  2. Messkonfiguration prüfen

    Bestätigen Sie mit dem Installateur das Anschlusssystem sowie Primär- und Sekundärwert der Stromwandler, und prüfen Sie, ob die Einstellungen des Analysators damit übereinstimmen. Die Registerwerte sind mit den programmierten Verhältnissen skaliert.

  3. Modbus wählen und serielle Einstellungen notieren

    Wählen Sie im Kommunikationsbildschirm für RS-485 Modbus statt BACnet und notieren Sie dann Baudrate, Peripherienummer, Parität, Datenbits und Stoppbits. Der Analysator startet neu, wenn Sie das Menü nach einer Änderung verlassen.

  4. Bus verdrahten

    Schließen Sie A(+), B(-) und die Bezugsklemme S mit geschirmtem, verdrilltem Leitungspaar mit mindestens drei Adern an, geben Sie jedem Analysator eine eigene Peripherienummer und bleiben Sie innerhalb von 32 Geräten und 1200 m je Bus.

  5. Zuerst die Spannung L1 lesen

    Senden Sie FC04 (oder FC03) an 0x1000 für zwei Register, wie in der Beispiellesung unten. Setzen Sie den Wert mit dem höherwertigen Wort zuerst zusammen, teilen Sie ihn durch 10 für Volt und vergleichen Sie ihn mit der Spannung L1 auf der Anzeige.

  6. Strom, Leistung und Energie ergänzen

    Ergänzen Sie den Strom an 0x1002 in mA, die dreiphasige Wirkleistung an 0x1030 in W und die gesamte bezogene Energie an 0x10DC in kWh mit dem Wh-Register an 0x10DE. Führen Sie bezogene und erzeugte Energie als getrennte Reihen und lassen Sie jede FC05- und FC10-Adresse aus der Konfiguration heraus.

Häufige Fragen

Soll ich Map 1 oder Map 2 verwenden?
Circutor empfiehlt Map 2 für eine neue Integration. Sie entspricht dem Layout des CVM-C10 mit 0x1000 auf jeder Adresse, sodass eine für einen CVM-C10 erstellte Konfiguration nur diesen Versatz braucht. Verwenden Sie Map 1 nur, um ein bereits für einen CVM-MINI geschriebenes System zu bedienen, und beachten Sie, dass die Frequenz in Map 1 in Hz × 10 und in Map 2 in Hz × 100 vorliegt.2
Gebe ich 0x1000 als Adresse ein oder 41001?
Die Anleitung gibt an, dass jede Modbus-Adresse hexadezimal ist, und ihr Beispieltelegramm sendet die Adresse so, wie sie gedruckt ist. Geben Sie in einem Client mit nullbasierten Adressen 0x1000 (dezimal 4096) ein. Ein Client mit einsbasierten Bezeichnungen nennt sie 34097 für FC04 oder 44097 für FC03. 41001 würde 1000 als Dezimalzahl lesen; 0x1000 ist 4096.2
Ist die Wirkleistung in kW oder in W?
In W. Die Symbolspalte lautet kW 1 und kW III, die Einheitenspalte nennt aber W für Wirkleistung, var für Blindleistung und VA für Scheinleistung. Teilen Sie nur durch 1000, wenn das Ziel kW erwartet.2
Kann Edge einen CVM-E3-MINI über Ethernet lesen?
Nur die WiEth-Ausführungen haben Ethernet. Circutor gibt an, dass dieselbe Tabelle bei ihnen über Modbus TCP gilt. Die RS-485-Ausführungen wie M56414 werden über Modbus RTU mit einem ZMB-31 oder einer seriellen Schnittstelle des Gateways gelesen.12
Kann der RS-485-Port BACnet und Modbus gleichzeitig betreiben?
Nein. Der Kommunikationsbildschirm für RS-485 wählt Modbus oder BACnet MS/TP für den einen Port. Dieser Leitfaden behandelt die Auswahl Modbus RTU.2