Carlo Gavazzi
Energiezähler und Analysatoren für Elektroverteilungen
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Brunata bietet Verbrauchserfassung, Fernablesung und Energiemanagement für Immobilieneigentümer, Verwaltungen und Bewohner.
Brunata verbindet Verbrauchsmessung mit Dienstleistungen, die Messwerte für Immobilienverwaltungen und Bewohner nutzbar machen. Der Unternehmensüberblick unterscheidet Verbrauchsabrechnungen, Messtechnik, Smart-Building-Dienste und Energiemanagement. Diese Kombination ist besonders relevant, wenn die Gebäudeverwaltung Kosten auf verschiedene Nutzer verteilen muss.
Das Produktportfolio umfasst Energie- und Wasserzähler, Heizkostenverteiler, Sensoren und Netzwerktechnik. Dahinter stehen unterschiedliche Messverfahren. Ein Wärmemengenzähler erfasst die thermische Energie eines Kreises; ein Heizkostenverteiler unterstützt die Verteilung der Heizkosten innerhalb einer Immobilie. Die Wahl zwischen beiden gehört zur Planung des Mess- und Abrechnungssystems, nicht nur zur Auswahl einer Funktechnik.
Der Netzwerkkatalog von Brunata nennt B.One-Gateways für Innen- und Außenbereiche sowie Kommunikationsmodule der Reihen PDC, NDC und EDC. Bei NDC sind M-Bus- oder LoRaWAN-Schnittstellen aufgeführt, bei EDC LoRaWAN oder Wireless M-Bus. Diese Module bieten unterschiedliche Wege, kompatible Zähler in ein Ablesesystem einzubinden.
Die allgemeine Produktseite beschreibt ausdrücklich die Zusammenarbeit mit dem Schwesterunternehmen ZENNER bei Zählern und digitaler Ablesetechnik. Brunata ist daher als Anbieter von Produkten und Dienstleistungen innerhalb der Gruppe zu betrachten; daraus folgt nicht, dass Brunata jedes gelistete Gerät selbst herstellt. Das Angebot ist hilfreich, wenn Zähler, Netzwerktechnik und Verbrauchsabrechnung für ein Immobilienportfolio gemeinsam geplant werden sollen.
Die Beschreibung zu Wireless M-Bus behandelt Walk-by- und Drive-by-Ablesung und nennt den Open Metering System-Standard als Grundlage für die Einbindung kompatibler Zähler verschiedener Hersteller. Mobile Ablesung kann Termine in einzelnen Wohnungen vermeiden, bleibt aber ein regelmäßiger Erfassungsprozess.
Das LoRaWAN-Angebot bietet einen weiteren Netzansatz für Zähler und Gebäudesensoren. Daneben führt Brunata kabelgebundenes M-Bus für die automatisierte Erfassung. Diese Möglichkeiten sind auf Systemebene zu vergleichen: Zählerschnittstelle, Empfänger oder Gateway, Erfassungshäufigkeit und die Anwendung, die die Daten erhält. Allein der Funktyp eines vorhandenen Zählers belegt noch nicht, dass seine Schlüssel, Telegramme und Messwerte einem neuen Dienst zur Verfügung stehen.
Brunata Online ist der Zugang zu Verbrauchsdaten und zugehörigen Diensten. Das Unternehmen stellt die Plattform für Verbrauchsabrechnungen, Smart-Building-Funktionen und die Überwachung der Wasserversorgung vor. Sie liegt damit oberhalb des Zählernetzes und unterstützt Nutzer, die Daten mehrerer Immobilien einsehen und verwalten möchten, statt jedes Feldgerät einzeln zu konfigurieren.
Zum Messgeräteportfolio von Brunata gehören auch Sensoren für den Gebäudezustand und Ableseinfrastruktur. Damit lassen sich Projekte unterstützen, die den Ressourcenverbrauch mit weiteren Beobachtungen im Gebäude verbinden. Für Verwaltungen können Wasserverbrauch und Umgebungsdaten Teil derselben Dienstbeziehung sein; Bewohner benötigen vor allem verständliche Verbrauchs- und Verteilungsinformationen. Diese unterschiedlichen Nutzergruppen erklären, warum der Leistungsumfang der Dienste ebenso wichtig ist wie der Hardwarekatalog.
Die Unternehmensgeschichte von Brunata verortet den Hauptsitz in Herlev bei Kopenhagen. Sie führt Vorarbeiten zur Heizkostenverteilung bis 1917 zurück, datiert den Namen Brunata aber auf die Fusion von Constantin Brun A/S mit der Schweizer ATA im Jahr 1950. Das oben genannte Jahr bezieht sich auf diese Fusion und setzt die frühere Forschung nicht mit der Gründung des heutigen Unternehmens gleich.
Minol übernahm Brunata 2018. Heute beschreibt sich das Unternehmen als Teil der Brunata-Minol-ZENNER-Gruppe und nennt ZENNER als Schwesterunternehmen für Messtechnik. Die Geschichte erwähnt außerdem die Einführung drahtloser Zähler in den 1990er-Jahren und den Übergang zu digitalen Verbrauchsabrechnungen ab 2005. Das erklärt die heutige Verbindung von Messtechnik vor Ort mit Onlinediensten.
Energiezähler und Analysatoren für Elektroverteilungen
Smart-Meter-Anzeigen, vernetzte Gateways und Energiedaten für Immobilien
Elektrische Messgeräte für Feldprüfungen und dauerhafte Überwachung
Strommessung für Verteilungen und Solaranlagen
Strommessung, Netzqualität und Technik für Energiemanagement
Wasser- und Wärmezähler mit Fernauslesesystemen
Dieses Profil bedeutet keine Geschäftsbeziehung mit Brunata und kann Ungenauigkeiten enthalten.