Carlo Gavazzi EM111 S1
Strom- und Energiezähler
Der EM111DINAV81XS1X ist die nicht MID-zertifizierte Einphasenvariante für 230 V mit RS-485 Modbus RTU. Das Protokoll unterscheidet sechsstellige Modicon-Referenzen von physischen Adressen: Die Spannung L1-N beginnt bei 0x0000 und liegt als INT32 über zwei Register in Zehntelvolt vor. Die Kurzangabe 5(45) A auf der Produktseite muss zusammen mit der Installations- und Datenblattgrenze für den tatsächlich verwendeten Leiter gelesen werden.
- Modbus RTU
Strom- und Energiezähler
Kompatibilität
Dokumentierter lesender Modbus-Zugriff
Der Hersteller dokumentiert Modbus RTU für die genaue S1-Bestellvariante und eine Karte der physischen Adressen zum lesenden Zugriff.
Genau der EM111DINAV81XS1X (AV8, einphasig mit zwei Leitern, eigenversorgt, RS-485 S1, nicht MID-zertifiziertes X) mit dem vorliegenden EM111-Datenblatt und dem EM100/ET100-Protokoll in Revision 14. Die Produktseite nennt 5(45) A; Spezifikation und Datenblatt nennen ohne die angegebene Bedingung für einen größeren Leiter dagegen einen Direktanschluss bis 32 A. Maßgeblich sind die Klemmen- und Leitergrenzen der konkreten Installation. Dieser Leitfaden gibt keine 45-A-Verdrahtung frei. Varianten mit MID PFA/PFB, M-Bus oder Stromwandlereingang sind eigenständige Produkte.
Anbinden mit
-
Modbus Interface ZMB-3XAb €399 ohne MwSt. Konfigurieren Modbus Interface
-
Gateway ZGW-20Ab €899 ohne MwSt. Konfigurieren Gateway
Für die dokumentierte RS-485-Serverschnittstelle mit Modbus RTU
- Modbus
- Edge
- Plattformen
Modelle
| Modelle | Schnittstelle | Anbindung an Edge |
|---|---|---|
| EM111DINAV81XS1X | RS-485 Modbus RTU; direkter AV8-Stromeingang | Dokumentierte Messwerte über die serielle Verbindung lesen. |
| EM111 M1, O1, AV5 and PFA/PFB orders | Varianten mit M-Bus, Impulsausgang, Stromwandlereingang oder MID unterscheiden sich | Aus dem Familiennamen weder diese genaue Hardwarevariante noch den eichrechtlichen Status ableiten. |
Schnittstelle
Dokumentierte Messwerte und Grenzen der Integration für EM111 S1.
- Spannung L1-N an der physischen Adresse 0x0000, INT32 in 0.1 V.
- Strom an der physischen Adresse 0x0002, INT32 in 0.001 A.
- Wirkleistung an der physischen Adresse 0x0004, INT32 in 0.1 W.
- Bezugsenergie- und Tarifzähler mit jeweils eigener Registerbreite, Betriebsart und Skalierung.
Bewertung
Genau der EM111DINAV81XS1X (AV8, einphasig mit zwei Leitern, eigenversorgt, RS-485 S1, nicht MID-zertifiziertes X) mit dem vorliegenden EM111-Datenblatt und dem EM100/ET100-Protokoll in Revision 14. Die Produktseite nennt 5(45) A; Spezifikation und Datenblatt nennen ohne die angegebene Bedingung für einen größeren Leiter dagegen einen Direktanschluss bis 32 A. Maßgeblich sind die Klemmen- und Leitergrenzen der konkreten Installation. Dieser Leitfaden gibt keine 45-A-Verdrahtung frei. Varianten mit MID PFA/PFB, M-Bus oder Stromwandlereingang sind eigenständige Produkte.
- InteroperabilitätGut unterstützt
- Die genaue S1-Bestellvariante nutzt Modbus RTU. Der Hersteller dokumentiert FC03/FC04, physische Adressen und das INT32-Format mit niederwertigem Wort zuerst.13
- GenauigkeitUnter Bedingungen unterstützt
- Die genaue AV8-Bestellvariante ist ein direkt angeschlossener Einphasenzähler. Stromgrenzen der Installation und Messrichtung müssen geprüft werden.12
- SicherheitNoch nicht bewertet
- Das vorliegende Protokolldokument belegt weder Authentifizierung noch verschlüsselte serielle Übertragung.3
- ZuverlässigkeitUnter Bedingungen unterstützt
- Das Protokoll definiert das Verhalten bei ungültigen Adressen und Überlauf. Ungültige oder unmögliche Messwerte müssen ausdrücklich verworfen werden.3
- RobustheitUnter Bedingungen unterstützt
- Das Datenblatt nennt Installations- und Umgebungsgrenzen. Gehäuse und Leiterdimensionierung sind zu prüfen.2
- SkalierbarkeitUnter Bedingungen unterstützt
- Modbus-Geräteadressen 1–247 werden unterstützt; die Buskapazität hängt jedoch von serieller Verdrahtung und Abfrageplan ab.3
Einrichtung
Einen Spannungswert mit der dokumentierten Wortreihenfolge dekodieren
Revision 14 ordnet die Spannung L1-N der physischen Adresse 0x0000 als vorzeichenbehafteten INT32-Wert über zwei Register mit einer Skalierung von 0.1 V zu.
- Anfrage-PDU
- 03 00 00 00 02: FC03, physische Adresse 0x0000, zwei Register.
- Synthetische Antwortdaten
- 08 FC 00 00: niederwertiges Wort 0x08FC, gefolgt vom höherwertigen Wort 0x0000.
- Dekodierung
- 0x000008FC = 2300 mit Vorzeichen; 2300 × 0.1 V = 230.0 V. Innerhalb jedes Worts steht das höherwertige Byte zuerst.
- Abnahmekriterium
- Überlaufwerte verwerfen und das aktuelle Ergebnis mit der gleichzeitig angezeigten Messung desselben Stromkreises vergleichen.
Abnahmekriterium: Die Bytes dienen als synthetischer, unabhängiger Test des Dekoders; sie stammen nicht aus einer erfassten Zählerantwort. Eine echte Antwort muss zur installierten Variante und ihrer Anzeige passen, bevor weitere Messpunkte aktiviert werden.
-
Den vollständigen Bestellcode EM111DINAV81XS1X ablesen und den direkten AV8-Eingang, den seriellen S1-Anschluss sowie die nicht MID-zertifizierte Option X bestätigen.
Die Elektrofachkraft muss die vom Leiter abhängige Stromgrenze des Datenblatts einhalten.
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Geräteadresse und tatsächliches serielles Rahmenformat vor der Busanbindung prüfen.
Bei mehreren Zählern darf nicht dieselbe Werksadresse verwendet werden.
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Für einen ersten Lesezugriff FC03 oder FC04 für zwei Register an die physische Adresse 0x0000 senden.
Die Modicon-Referenz 300001 nicht als PDU-Adresse verwenden.
-
Jedes Register mit dem höherwertigen Byte zuerst dekodieren, beim INT32 das niederwertige Wort vor dem höherwertigen zusammensetzen und den vorzeichenbehafteten Rohwert für V durch zehn teilen.
Überlaufkennungen verwerfen und mit der Zähleranzeige vergleichen.
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Vor der Deutung von Bezugs- und Einspeiseenergie die Messbetriebsart prüfen.
Ein Gesamtzähler entspricht nicht in jeder Konfiguration dem Energiebezug.
Häufige Fragen
- Warum ist die Adresse auf dem Bus null, wenn die Tabelle 300001 nennt?
- Das Protokoll bezeichnet 300001 als sechsstellige Modicon-Referenz und nennt getrennt davon die physische Adresse 0000h. Diese Wortadresse wird im Telegramm gesendet.3
- Kann diese Bestellvariante für eine MID-Abrechnung verwendet werden?
- Laut vorliegendem Datenblatt bezeichnet die Option X die nicht MID-zertifizierte Variante. PFA/PFB sind eigene zertifizierte Varianten; zudem gelten die Installationsanforderungen.12
- Sind 45 A immer zulässig?
- Nein. Das Datenblatt nennt einen Direktanschluss bis 32 A und beschreibt getrennt davon ein Maximum von 45 A unter einer Leiterbedingung. Maßgeblich sind die genauen Installationsanweisungen und die Klemmenbelastbarkeit.2
Quellen
- Exakte Produktseite EM111DINAV81XS1X (öffnet in einem neuen Tab)
- EM111-Datenblatt Revision 310826, Bestellcode und Stromgrenzen (öffnet in einem neuen Tab) (PDF)
- Modbus-Protokoll der Serien EM100 und ET100, Version 2 Revision 14 (öffnet in einem neuen Tab) (PDF)
Weiterführende Informationen
Produktnamen und Marken gehören ihren jeweiligen Inhabern. Die Veröffentlichung bedeutet weder eine Empfehlung noch eine Geschäftsbeziehung.












