Growatt MOD 3-10KTL3-XH

Dreiphasiger PV-Wechselrichter mit Batterieoption

Growatt VPP V2.03 nennt MOD 3-10KTL3-XH ausdrücklich in Anhang 3-1 mit Gerätetyp 5400. Es liefert Leseregister für Identität, vorzeichenbehaftete Wirkleistung und Netzfrequenz. Diese öffentliche Ausgangskarte mit den Anschlussfunktionen dieser Modellfamilie und einem lokalen Wertevergleich kombinieren. Eine direkte Edge-Installation wurde nicht getestet.

Wechselrichter Growatt MOD 3-10KTL3-XH
  • RS485
  • Modbus RTU

Dreiphasiger PV-Wechselrichter mit Batterieoption

Kompatibilität

Direkte Edge-Anbindung noch nicht belegt

Das Handbuch dieser Modellfamilie definiert die Anschlussfunktionen; Growatts VPP V2.03 beschreibt Modbus RTU für Identität und Messwerte dieser Familie. Der tatsächliche Endpunkt und ein lokaler Wertevergleich gehören zur Installation.

Nur die Familie MOD 3-10KTL3-XH. Vor der Planung der Anbindung genaue Leistungsklasse von 3 bis 10 kW, Firmware, Logger, Zähler, Batterie und landesspezifische Netzeinstellungen prüfen. Diese Beurteilung gilt nicht für XH(BP) oder XH2.

Modelle

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ModelleSchnittstelleAnbindung an Edge
MOD 3000-6000TL3-XHZwei PV-Eingänge; COM-Anschluss und optionaler DatenloggerGenaues 3-, 4-, 5- oder 6-kW-Modell erfassen und vor der Messwerterfassung die VPP-Identität lesen.
MOD 7000-10KTL3-XHZwei PV-Eingänge; COM-Anschluss und optionaler DatenloggerGenaues 7-, 8-, 9- oder 10-kW-Modell erfassen und VPP-Messwerte mit der lokalen Anzeige vergleichen.

Technische Daten

Das Handbuch vom Mai 2024 umfasst MOD 3000 bis 10KTL3-XH mit zwei unabhängigen PV-Eingängen. Batteriebetrieb und Einspeisefunktionen hängen von der in Betrieb genommenen Kombination aus Batterie und Zähler ab.12

Umfang der Modellfamilie
MOD 3000, 4000, 5000, 6000, 7000, 8000, 9000 und 10KTL3-XH1
PV-Eingänge
Zwei unabhängige MPPT-Eingänge1
Funktionen der COM-RS-485-Paare
Pins 3/4 Parallelbetrieb; 5/6 Zähler; 7/8 Batterie; 17/18 SYN1
Optionale Überwachung
Growatt-Datenlogger oder SEM-X/ShineMaster-X gemäß der dokumentierten Topologie1

Schnittstelle

Dokumentierte Messwerte und Grenzen der Integration für MOD 3-10KTL3-XH.

  • FC03 Holding 30000: Gerätetyp 5400; Holding 30099: Protokollversion. FC04 Input 31100/31101: vorzeichenbehaftete Wirkleistung mit 0.1 W; Input 31105: Netzfrequenz mit 0.01 Hz. Input 31000 liefert den Betriebszustand, 31005/31007 Fehler-/Alarmcodes.
  • Der COM-Anschluss hat getrennte Paare RS485A1/B1 für Parallelbetrieb, A3/B3 für den Zähler, A2/B2 für die Batterie und A4/B4 für SYN. Das Zähler- oder Batteriepaar ist kein allgemeiner Telemetriebus des Wechselrichters.
  • Growatts Beschreibung von Modbus RTU am Zähler gilt für die in Betrieb genommene Zählerschnittstelle. Einspeisebegrenzung und Speicherbetrieb hängen von Zähler und Systemkonfiguration ab, nicht allein von einer RS-485-Verbindung.
  • Dieser Leitfaden gibt keine Schreibzugriffe für Wirk- oder Blindleistung, Einspeisegrenzen, Batteriemodus oder Netzeinstellungen frei.

Bewertung

MOD 3-10KTL3-XH mit Anschlusstabelle dieser Modellfamilie und Überwachungsabfragen aus Growatt VPP V2.03. Eine Abnahme am installierten Standort oder für eine native Edge-Anbindung wurde nicht durchgeführt.

InteroperabilitätEingeschränkt
Die öffentliche VPP-Karte nennt diese Familie und beschreibt Modbus RTU, Registerfunktionen, vorzeichenbehaftete Datentypen und Skalierungen. Die tatsächliche Anschluss- und Bustopologie ist standortspezifisch.13
GenauigkeitNoch nicht bewertet
VPP V2.03 definiert Wirkleistung, Frequenz, Betriebszustand und Zählerwerte mit Datentypen und Einheiten. Wechselrichter- und Netzzählerwerte getrennt vergleichen; Genauigkeit und Aktualität am Standort wurden nicht gemessen.13
SicherheitNoch nicht bewertet
Authentifizierung des Clients, Leseberechtigung und Netztrennung sind für einen Endpunkt Dritter nicht beschrieben.1
ZuverlässigkeitNoch nicht bewertet
Die VPP-Karte liefert Betriebszustand und Fehler-/Alarmcodes. Abfragetakt, Erkennung von Kommunikationsverlust und gemeinsame Logger-Nutzung richten sich nach der installierten Endpunktkonfiguration.1
RobustheitUnter Bedingungen unterstützt
Der Wechselrichter ist für die Installation in PV-Anlagen im Wohngebäude dokumentiert. Standortbedingungen und genaues Modell bleiben zu prüfen.12
SkalierbarkeitNoch nicht bewertet
Parallelbetrieb ist dokumentiert; Abfragekapazität für Dritte und Zuständigkeit bei mehreren Wechselrichtern sind es nicht.1
LebenszyklusUnter Bedingungen unterstützt
Handbuch und Produktseite dieser Modellfamilie liegen vor. Eine Anbindung muss dennoch gegen installierte Firmware und Zubehör geprüft werden.12

Einrichtung

  1. Installierte Variante bestimmen

    Vollständiges XH-Typenschild, Firmware, Ländereinstellung sowie vorhandene Batterie, Zähler, Logger und Parallelwechselrichter erfassen. Für XH(BP) und XH2 sind eigene Nachweise nötig.

  2. Funktion jedes Kommunikationspaares verfolgen

    COM-Pins 3/4, 5/6, 7/8 und 17/18 den in Betrieb genommenen Funktionen für Parallelbetrieb, Zähler, Batterie und SYN zuordnen. Den reservierten Logger-Anschluss getrennt dokumentieren. Keine Leitung auf ein scheinbar freies Paar umlegen.

  3. Identität, Leistung und Frequenz lesen

    Growatt VPP V2.03 (1. September 2025), Tabellen 2.1/2.2 und Anhang 3-1, ist die Ausgangskarte nach bestem Wissen. Installierte Geräteadresse und Baudrate mit 8N1 verwenden. FC03 an Holding-Adresse 30000 liest den Gerätetyp; 30099 die Protokollversion (203 bedeutet V2.03). Dies sind Drahtadressen: Nur bei einsbasierten Registernummern im Client eins addieren. Leistung mit FC04 an Input-Adresse 31100 über zwei Wörter lesen: PDU 04 79 7C 00 02, ohne Geräteadresse und CRC. Als vorzeichenbehafteten INT32 mit höherwertigem Wort zuerst dekodieren und mit 0.1 W multiplizieren. Synthetische Bytes 00 01 E2 40 ergeben 12345.6 W; FF FF FF 9C ergeben -10 W. Positive Wirkleistung bedeutet laut Karte Export, negative Import. Frequenz an Input-Adresse 31105 als UINT16 × 0.01 Hz lesen: 13 88 ergibt 50 Hz. Werte vor der Nutzung mit der gleichzeitigen lokalen Anzeige vergleichen.

  4. Grenzen für Messung und Steuerung einhalten

    Für Messungen am Netzanschlusspunkt den in Betrieb genommenen Zähler nutzen. Schutz- und Einspeiseregelung beibehalten. Schreibzugriffe durch Dritte erst nach einer gesonderten Prüfung von Sicherheit und Steuerung planen.

  5. VPP-Endpunktkonfiguration prüfen

    Den eingerichteten Wechselrichter- oder Logger-Endpunkt verwenden. Laut Protokoll muss VPP-Freigaberegister 30100 aktiviert sein; der Installateur soll die vorhandene Konfiguration ohne versuchsweise Schreibzugriffe prüfen. Belegte Zähler-, Batterie-, Parallel- und Backup-Busse unverändert lassen. Das Verfahren liefert Überwachungsabfragen, keinen mit Edge getesteten Import und keine Dispatch-Freigabe.

Häufige Fragen

Kann Edge den Wechselrichter über den RS-485-COM-Anschluss lesen?
Die veröffentlichte VPP-Karte bietet für diese Modellfamilie einen brauchbaren Ausgangspunkt mit Modbus RTU. Das sichtbare Leseverfahren und einen eingerichteten Endpunkt verwenden; getrennte Zähler-, Batterie- und Backup-Paare in ihren vorgesehenen Funktionen belassen. Ein Edge-Feldtestergebnis wird nicht behauptet.13
Ist Modbus RTU am Zähler eine Registerkarte für den Wechselrichter?
Nein. Die Beschreibung von Modbus RTU steht im Handbuch bei den Zählerspezifikationen. Daraus lassen sich weder Adressen für Wechselrichter-Telemetrie noch Steuerungsadressen ableiten.1
Lässt sich mit diesem Leitfaden eine VPP-Einspeiseregelung umsetzen?
Nein. Dies ist eine Schnittstellenbeurteilung ohne freigegebenen Edge-Schreibpfad. Einspeisebegrenzung setzt einen in Betrieb genommenen Zähler und eine ausgelegte Regelung voraus. Für den Flexibilitätsabruf sind außerdem die getrennten Anlagensteuerungen und Marktvereinbarungen nötig.1