Eastron SDM120CT-Modbus

Strom- und Energiezähler

Der SDM120CT-Modbus ist der einphasige Multifunktionszähler von Eastron mit 18 mm Breite für externe Stromwandler mit 1 A oder 5 A Sekundärstrom. Eastrons eigene Unterlagen und die Frontseite des Zählers nennen die Modbus-Ausführung SDM120CTM. Er misst Spannung, Strom, Wirk-, Schein- und Blindleistung, Leistungsfaktor, Frequenz und Mittelwerte und führt Bezugs-, Liefer- und Gesamtzähler für Wirk- und Blindenergie. Jeder Messwert ist ein IEEE 754 Float in zwei Registern, gelesen mit FC04, höherwertiges Register zuerst, von der Spannung bei 30001 (PDU-Adresse 0x0000) bis zur Gesamtwirkenergie bei 30343.

Eastron SDM120CTM, einphasiger Wandlerzähler für die DIN-Schiene mit beleuchtetem LCD, Blättertaste, den Klemmen 5 bis 10 und aufgesetzten Klemmenabdeckungen
  • Modbus RTU

Strom- und Energiezähler

Einen Ingenieur fragen

Kompatibilität

Kompatibel mit EpiSensor Edge über Modbus RTU

Der SDM120CT-Modbus ist über seinen RS-485-Port mit Modbus RTU mit EpiSensor Edge kompatibel und wird über eine Modbus-Schnittstelle ZMB-31 oder eine serielle Schnittstelle des Gateways gelesen. Eastron veröffentlicht die Tabelle der Eingangsregister mit Referenznummer, hexadezimaler Startadresse, Länge, Datenformat Float und Einheit jedes Messwerts sowie ein Anfrage- und Antwortbeispiel, das Adresskonvention und Registerreihenfolge festlegt.

Zähler SDM120CT-Modbus (SDM120CTM) mit Stromwandlereingang 1 A oder 5 A, nach dem Modbus-Protokoll SDM120CTM V1.3 und der Bedienungsanleitung V1.2. Die M-Bus-Ausführung (SDM120CTMB) und die reine Impulsausführung (SDM120CTP) haben keinen Modbus-Port, und die Ausführungen für Wandler mit 40 mA, 100 mA und 100 mV haben eigene Anleitungen. Prüfung vor Ort: Lesen Sie die Spannung bei 30001 (PDU-Adresse 0x0000) und den Strom bei 30007 (0x0006) mit FC04 und vergleichen Sie beide mit der Anzeige, bevor Sie Punkte ergänzen. Nur lesende Überwachung: keine Schreibzugriffe auf die Register für Stromwandler, Zähler-ID, Baudrate, Impulse, Messmodus oder Rücksetzen.

Anbinden mit

Anbindung an Edge

Für einen Zähler in einer Unterverteilung, bei dem eine Funkverbindung ein Datenkabel zurück zum Gateway erspart

  • Modbus
  • Drahtlos
  • Edge
  • Plattformen
Strom- und Energiezähler
Schnittstelle
Gateway
Edge
Ausgang
SDM120CT-ModbusKlemmen 9 (B-) und 10 (A+) des SDM120CT-Modbus
ZMB-31Modbus RTU ins drahtlose EpiSensor-Netz
ZGW-20 GatewayFührt Edge lokal aus
EpiSensor EdgeModbus-Client + Registertabelle
KundenplattformMQTT · API · Dateien
Modbus RTU · RS-485
EpiSensor Funk
Läuft lokal
Optionale Weitergabe
Verdrahten Sie das RS-485-Leitungspaar von Klemme 10 (A+) und Klemme 9 (B-) zum ZMB-31 und nutzen Sie Klemme 8 (GND) als Bezug, wenn das Kabel einen Bezugsleiter führt. Stellen Sie Zähler-ID, Baudrate und Parität wie auf den Anzeigeseiten 9 bis 11 ein und lesen Sie die Eingangsregister der 30001er-Reihe mit FC04. Fragt bereits eine andere Steuerung den Bus ab, stimmen Sie die Änderung zuerst mit deren Betreiber ab. Die Ausgabe zur Kundenplattform ist optional; Edge bleibt das führende lokale System.

Wenn das Gateway nahe am Zähler sitzt oder mehrere Zähler einen verdrahteten RS-485-Bus teilen

  • Modbus
  • Edge
  • Plattformen
Strom- und Energiezähler
Schnittstelle
Gateway
Edge
Ausgang
SDM120CT-ModbusKlemmen 9 (B-) und 10 (A+) des SDM120CT-Modbus
Getrennte serielle SchnittstelleFreigegebener Adapter von RS-485 zum Host
ZGW-20 GatewayFührt Edge lokal aus
EpiSensor EdgeModbus-Client in Edge
KundenplattformMQTT · API · Dateien
Modbus RTU · RS-485
Getrennte serielle Strecke
Läuft lokal
Optionale Weitergabe
Geben Sie jedem Zähler eine eigene ID von 1 bis 247, verwenden Sie an jedem Zähler und im seriellen Client von Edge dieselbe Baudrate, Parität und Stoppbits, und führen Sie A+ auf A und B- auf B entlang der ganzen Leitung. Eastrons Unterlagen nennen keinen Abschluss; schließen Sie die beiden Leitungsenden wie bei jedem RS-485-Bus ab. Die SDM120CT-Unterlagen beschreiben keinen Ethernet- oder Modbus TCP-Port. Die Ausgabe zur Kundenplattform ist optional; Edge bleibt das führende lokale System.

Modelle

Herunterladen
ModelleSchnittstelleAnbindung an Edge
SDM120CT-Modbus (SDM120CTM)RS-485 mit Modbus RTU an den Klemmen 8 (GND), 9 (B-) und 10 (A+); Stromwandlereingang an den Klemmen 1 und 2 für 1 A oder 5 A Sekundärstrom; Spannung an den Klemmen 3 (N) und 4 (L); zwei Impulsausgänge an den Klemmen 5 bis 7Lesen Sie die Float-Register der 30001er-Reihe mit FC04 auf dem seriellen Weg.
SDM120CT-Mbus (SDM120CTMB)M-Bus nach EN 13757-3 anstelle von RS-485 mit Modbus, mit demselben Stromwandlereingang und denselben ImpulsausgängenKein Modbus-Port, diese Registertabelle gilt daher nicht. Prüfen Sie das Modell auf dem Frontschild, bevor Sie eine Modbus-Lesung planen.
SDM120CT-Pulse (SDM120CTP)Zwei Impulsausgänge und keine serielle SchnittstelleKein Modbus-Port. Zählen Sie die Energie stattdessen über den Impulsausgang.
SDM120CT 40 mA, 100 mA and 100 mV versionsModbus-Ausführungen für Wandler mit kleinem Ausgangsstrom oder Spannungsausgang, jede mit eigener BedienungsanleitungNicht Gegenstand dieser Anleitung. Verwenden Sie Anleitung und Protokoll für den genauen Stromwandlereingang des eingebauten Zählers.

Technische Daten

Die Serie SDM120CT ist ein 18 mm breiter Zähler für die DIN-Schiene, ein Modul breit, für einphasige Zweileiterkreise, der über einen externen Stromwandler misst. Er zeigt Gesamt-, Bezugs- und Liefer-kWh, Spannung, Strom, Wirkleistung, Frequenz und Leistungsfaktor auf einem hinterleuchteten LCD, das mit einer Taste geblättert wird, und hält Blindenergie und Mittelwerte in seinen Registern. Die Modbus-Ausführung ergänzt die zwei Impulsausgänge, die jede Ausführung hat, um einen RS-485-Port mit Modbus RTU; Eastron baut ihn auch mit M-Bus oder nur mit Impulsausgängen.23

Ausführungen
SDM120CTM (Modbus, bei Eastron Europe als SDM120CT-Modbus verkauft), SDM120CTMB (M-Bus) und SDM120CTP (nur Impulse), alle mit zwei Impulsausgängen. Ausführungen mit Wandlereingang 40 mA, 100 mA und 100 mV sind getrennt dokumentiert.23
Spannung
230 V AC nominal, 176 bis 276 V AC laut Anleitung; das Datenblatt nennt 120 V oder 230 V AC nominal bei 80 % bis 120 % von Un. 50 oder 60 Hz. Prüfen Sie die Bemessungswerte auf dem Frontschild.23
Stromeingang
Externer Stromwandler, Sekundärstrom 1 A oder 5 A, Basisstrom 5 A. CT-Primärstrom 5 bis 9999 A, einstellbar über Modbus oder, für die Werte 5 bis 600 A aus der Liste der Anleitung, mit der Fronttaste.12
Genauigkeit
Wirkenergie Klasse 1 nach IEC 62053-21 und Klasse B nach EN 50470-1/3; Blindenergie Klasse 2 nach IEC 62053-23. Spannung 0,5 % vom Messbereichsendwert, Strom 0,5 % vom Nennwert, Frequenz 0,2 % der Mittenfrequenz, Leistungsfaktor 1 % von eins, Wirk-, Blind- und Scheinleistung 1 % vom Messbereichsendwert.2
MID
MID-Zulassung B und D nach Richtlinie 2014/32/EU, Zertifikat 0120/SGS0141.3
RS-485
Modbus RTU, halbduplex, an den Klemmen 8 (GND), 9 (B-) und 10 (A+). Zähler-ID 1 bis 247; 1200, 2400, 4800 oder 9600 bit/s; Parität keine, gerade oder ungerade; 1 oder 2 Stoppbits. Werkseinstellungen: ID 1, 2400 bit/s, keine Parität. Bis 64 Zähler und 1000 m je Bus.123
Abweichende serielle Angaben
Das Datenblatt nennt zusätzlich 19200 bit/s und ein Stoppbit. Die Anleitung und die Baudraten-Codes des Protokolls enden bei 9600 bit/s, und das Protokoll bietet zwei Stoppbits nur ohne Parität. Lesen Sie die eingestellten Werte auf den Anzeigeseiten 9 bis 11 ab.123
Impulsausgänge
Zwei passive Ausgänge. Ausgang 1 ist einstellbar für Gesamt-, Bezugs- oder Liefer-kWh oder -kVArh mit 0,001, 0,01, 0,1 oder 1 kWh je Impuls, Impulsbreite 200, 100 oder 60 ms. Ausgang 2 ist fest auf 1000 imp/kWh der Gesamtwirkenergie.2
Eigenverbrauch und Anzeige
Eigenverbrauch 2 W / 10 VA oder weniger. Hinterleuchtetes LCD, höchster Anzeigewert 999999 kWh.23
Gehäuse
18 × 118 × 64 mm (B × H × T) nach DIN 43880, ein Modul auf einer 35-mm-DIN-Schiene. IP51 für Innenräume, selbstverlöschendes Material nach UL94 V-0, Schutzklasse II.23
Umgebung
Betrieb -25 bis +55 °C, Lagerung -40 bis +70 °C, bis 2000 m. Die Anleitung nennt 0 bis 95 % relative Feuchte, nicht kondensierend, und Überspannungskategorie CAT II; das Datenblatt nennt 90 % relative Feuchte oder weniger im Betrieb und CAT III.23
Normen
EMV nach EN 61326-1 und EN 61326-2-3, Niederspannungssicherheit nach EN 61010-1, MID-Richtlinie 2014/32/EU.3

Schnittstelle

Dokumentierte Messwerte und Grenzen der Integration für SDM120CT-Modbus.

  • Eastron gibt jedem Eingangsregister eine fünfstellige Referenz ab 30001 und eine hexadezimale Startadresse: Die Spannung hat die Referenz 30001 mit der Startadresse 00 00, die PDU-Adresse ist also die Referenz minus 30001. Senden Sie 0x0000 für die Spannung. Ein Client, der Register ab eins zählt, zeigt dasselbe Register als 30001.
  • Jeder Messwert ist ein 32-Bit-Float nach IEEE 754 in zwei Registern. Das Antwortbeispiel des Protokolls sendet das höherwertige Register und das höherwertige Byte zuerst, 43 66 33 34 für 230,2 V, und beschreibt keine Einstellung der Wortreihenfolge. Startadresse und Registeranzahl müssen beide gerade sein: Ein ungerader Wert fällt mitten in einen Float, und der Zähler antwortet mit einem Fehler.
  • FC04 liest die 3X-Eingangsregister mit den Messwerten. FC03 liest die 4X-Holding-Register mit den Einstellungen. Das Protokoll nennt die Funktionscodes 3, 4, 8 und 16 als gültig und sagt, dass der Zähler auf die Broadcast-Adresse nicht antwortet.
  • Momentanwerte: Spannung bei 30001 (0x00) in V, Strom bei 30007 (0x06) in A, Wirkleistung bei 30013 (0x0C) in W, Scheinleistung bei 30019 (0x12) in VA, Blindleistung bei 30025 (0x18) in VAr, Leistungsfaktor bei 30031 (0x1E) ohne Einheit und Frequenz bei 30071 (0x46) in Hz.
  • Energie: Bezugswirkenergie bei 30073 (0x48) und Lieferwirkenergie bei 30075 (0x4A) in kWh, Bezugsblindenergie bei 30077 (0x4C) und Lieferblindenergie bei 30079 (0x4E) in kvarh, Gesamtwirkenergie bei 30343 (0x156) in kWh und Gesamtblindenergie bei 30345 (0x158) in kvarh.
  • Die Gesamtwirkenergie folgt dem Messmodus im Holding-Register 463777 (Startadresse F9 20): Modus 1 zählt nur den Bezug, Modus 2 zählt Bezug plus Lieferung und ist die Voreinstellung, Modus 3 zählt Bezug minus Lieferung. An einem Kreis, der einspeisen kann, lesen Sie 30073 und 30075 getrennt, statt sich auf den Gesamtwert zu verlassen.
  • Mittelwerte: Gesamtleistungsmittelwert bei 30085 (0x54) und sein Maximum bei 30087 (0x56), Bezugsleistungsmittelwert bei 30089 (0x58) und sein Maximum bei 30091 (0x5A), Lieferleistungsmittelwert bei 30093 (0x5C) und sein Maximum bei 30095 (0x5E), alle in W; Strommittelwert bei 30259 (0x0102) und sein Maximum bei 30265 (0x0108) in A. Die Mittelungsperiode steht im Holding-Register 40003, voreingestellt 60 Minuten.
  • Der CT-Primärstrom steht im Holding-Register 40051, 5 bis 9999 A, der CT-Sekundärstrom in 40053, 1 A oder 5 A; die Anzeigeseiten 12 und 13 zeigen beide. Vergleichen Sie den Strom bei 30007 mit der Anzeige: Stimmen beide überein, enthält das Register bereits den Wert, den der Zähler anzeigt, und Edge braucht keinen zusätzlichen Faktor.
  • Die Anleitung nennt 999999 kWh als höchsten Anzeigewert. Bis zu diesem Wert löst ein 32-Bit-Float noch 0,0625 kWh oder feiner auf, sodass die Energiezähler über den ganzen Bereich des Zählers eine brauchbare Auflösung behalten.
  • Die Seriennummer steht im Holding-Register 464513 (Startadresse FC 00), eine vorzeichenlose 32-Bit-Ganzzahl in zwei Registern, nur lesbar mit FC03. Sie hilft, einen Zähler seinem Datensatz zuzuordnen.
  • Die Einstellungen sind Holding-Register: Mittelungsperiode 40003, Impulsbreite 40013, Parität und Stoppbits 40019, Zähler-ID 40021, Baudrate 40029, CT-Primärstrom 40051 und Sekundärstrom 40053, Modus von Impulsausgang 1 40087, Konstante von Impulsausgang 1 463761, Messmodus 463777 und das Rücksetzen der Mittelwerte bei 461457. Halten Sie alle aus der Überwachungsabfrage heraus.
  • Jede Kopfzeile des Protokolls lautet "SDM120MVRTU Protocol", während Titel und Registertabelle den SDM120CTM nennen; Eastron Europe veröffentlicht die Datei als SDM120CT Modbus protocol. Bestätigen Sie die Tabelle am eingebauten Zähler mit den Lesungen von Spannung und Strom aus der Beispielprüfung.

Bewertung

Zähler SDM120CT-Modbus (SDM120CTM) mit Stromwandlereingang 1 A oder 5 A, nach dem Modbus-Protokoll SDM120CTM V1.3 und der Bedienungsanleitung V1.2. Die M-Bus-Ausführung (SDM120CTMB) und die reine Impulsausführung (SDM120CTP) haben keinen Modbus-Port, und die Ausführungen für Wandler mit 40 mA, 100 mA und 100 mV haben eigene Anleitungen. Prüfung vor Ort: Lesen Sie die Spannung bei 30001 (PDU-Adresse 0x0000) und den Strom bei 30007 (0x0006) mit FC04 und vergleichen Sie beide mit der Anzeige, bevor Sie Punkte ergänzen. Nur lesende Überwachung: keine Schreibzugriffe auf die Register für Stromwandler, Zähler-ID, Baudrate, Impulse, Messmodus oder Rücksetzen.

InteroperabilitätGut unterstützt
Eastron dokumentiert Modbus RTU über RS-485 mit einer Tabelle der Eingangsregister, die Referenz, hexadezimale Startadresse, Länge, Float-Format und Einheit jedes Messwerts angibt, sowie ein Anfrage- und Antwortbeispiel mit gültigen CRCs, das Adresskonvention und Registerreihenfolge festlegt.1
GenauigkeitUnter Bedingungen unterstützt
Wirkenergie der Klasse 1 und der MID-Klasse B, getrennte Bezugs- und Liefer-Wirk- und Blindenergie, Leistung, Leistungsfaktor, Frequenz und Mittelwerte. Die Systemgenauigkeit hängt außerdem vom externen Stromwandler und dem am Zähler eingestellten Verhältnis ab, und der Gesamtzähler folgt dem Messmodus.123
SicherheitNoch nicht bewertet
Die Register für Stromwandler, Zähler-ID, Baudrate, Impulse, Messmodus und das Rücksetzen der Mittelwerte sind über Modbus mit FC16 beschreibbar, und die Anleitung sagt, dass die Zählerparameter über den RS-485-Port programmiert werden können.12
ZuverlässigkeitUnter Bedingungen unterstützt
Das Protokoll dokumentiert Ausnahmeantworten und einen Fehler für eine Lesung, die innerhalb eines Floats beginnt oder endet. Das Datenblatt nennt Störfestigkeit gegen elektrostatische Entladung, schnelle Transienten und Stoßspannungen. Datenblatt und Anleitung weichen bei einigen seriellen Optionen voneinander ab, daher müssen die eingestellten Werte an der Anzeige abgelesen werden.13
RobustheitUnter Bedingungen unterstützt
IP51 für Innenräume, Betrieb -25 bis +55 °C, Schutzklasse II. Die Anleitung nennt Überspannungskategorie CAT II und das Datenblatt CAT III, daher gehört der Zähler in eine geschlossene Unterverteilung.23
SkalierbarkeitUnter Bedingungen unterstützt
Zähler-IDs 1 bis 247, bis 64 Zähler und 1000 m je Bus und laut Anleitung bis 9600 bit/s. Das Protokoll nennt keine maximale Blockgröße; beginnen Sie mit Einzelwerten und erweitern Sie die Lesung erst, wenn sie sich bewährt hat.23
LebenszyklusNoch nicht bewertet
Die Anleitung zeigt die Softwareversion auf der letzten Anzeigeseite und das Protokoll trägt den Stand V1.3, aber es ist weder eine Firmware-Historie noch ein Unterstützungszeitraum veröffentlicht.12

Einrichtung

Spannung ab 30001 lesen, PDU-Adresse 0x0000

Das Modbus-Protokoll SDM120CTM V1.3 führt auf Seite 5 die Spannung im Eingangsregister 30001, Modbus-Startadresse 00 00, Länge 4 Byte, Datenformat Float, Einheit Volt, gelesen mit Funktionscode 04. Sein Beispiel auf Seite 3 liest dieses Register und liefert 230,2 V. Nehmen Sie diese Tabelle als Ausgangspunkt und vergleichen Sie das Ergebnis mit der Anzeige.

Anfrage
01 04 00 00 00 02 71 CB: Zähler-ID 1, FC04, Adresse 0x0000, zwei Register, RTU-CRC. Das ist die Anfrage aus Eastrons eigenem Beispiel.
Adresskonvention
Eastrons Referenz 30001 hat die Startadresse 00 00, senden Sie also 0x0000. Ein Client, der Eingangsregister ab eins zählt, zeigt dasselbe Register als 30001. Senden Sie weder 30001 noch 0x7531 als Adresse.
Beispielantwort
01 04 04 43 66 33 34 1B 38: vier Datenbytes, höherwertiges Register 43 66 zuerst, niederwertiges Register 33 34 danach. Das ist die im Protokoll abgedruckte Antwort, keine aufgezeichnete Zählerantwort.
Dekodierung
Höherwertiges Register zuerst: 0x43663334 als IEEE 754 32-Bit-Float ist 230,2. In der anderen Registerreihenfolge ergeben dieselben Bytes 0x33344366, etwa 4,2 × 10⁻⁸, was sofort zeigt, dass die Wortreihenfolge des Clients falsch ist.
CT-Prüfung
01 04 00 06 00 02 91 CA liest den Strom bei 30007 (0x0006). Sein Float sollte mit dem Strom auf Anzeigeseite 5 übereinstimmen; weicht er um das CT-Verhältnis ab, prüfen Sie CT-Primär- und Sekundärstrom auf den Anzeigeseiten 12 und 13, bevor Sie Punkte für Leistung und Energie ergänzen.
Abnahme
Übernehmen Sie die Punkte, wenn Spannung und Strom zur selben Zeit mit der Anzeige übereinstimmen. Andernfalls prüfen Sie die Zähler-ID, ob der Client zur Adresse eins addiert hat, und die Registerreihenfolge, bevor Sie weitere Punkte ergänzen.

Abnahmekriterium: Beide Anfrage-CRCs und die CRC der Protokollantwort sind unabhängig geprüft. Eine echte Antwort muss mit der Anzeige übereinstimmen, bevor Punkte für Leistung und Energie aktiviert werden.

  1. Zähler identifizieren

    Prüfen Sie, dass das Frontschild SDM120CTM zeigt und der Zähler die Ausführung für Stromwandler 1 A oder 5 A ist. Der SDM120CTMB hat M-Bus und der SDM120CTP nur Impulsausgänge, und keiner von beiden trägt diese Registertabelle. Notieren Sie den im Kreis eingebauten Stromwandler und den CT-Primärstrom auf Anzeigeseite 12.

  2. Serielle Einstellungen am Zähler ablesen

    Blättern Sie mit der Taste durch die Anzeige: Seite 9 zeigt die Zähler-ID, Seite 10 die Baudrate und Seite 11 die Parität. Die Werkseinstellungen sind ID 1, 2400 bit/s und keine Parität. Tragen Sie dieselben Werte im seriellen Client von Edge oder im ZMB-31 ein und lassen Sie die Einstellungen des Zählers unverändert.

  3. RS-485-Leitungspaar verdrahten

    Schließen Sie A+ an Klemme 10 und B- an Klemme 9 an, mit Klemme 8 als Signalmasse, wenn das Kabel einen Bezugsleiter hat. Halten Sie an jedem Zähler dieselbe Polarität ein, geben Sie jedem Zähler eine eigene ID von 1 bis 247 und schließen Sie die beiden Leitungsenden ab.

  4. Eine Spannungslesung durchführen

    Senden Sie FC04 an die Adresse 0x0000 für zwei Register, wie in der Beispiellesung unten, und dekodieren Sie einen 32-Bit-Float mit dem höherwertigen Register zuerst. Vergleichen Sie ihn mit der Spannung auf Anzeigeseite 4.

  5. Strom prüfen, dann Punkte ergänzen

    Lesen Sie den Strom bei 0x0006 und vergleichen Sie ihn mit Anzeigeseite 5, um die CT-Einstellung zu bestätigen. Ergänzen Sie dann Wirkleistung, Leistungsfaktor, Frequenz und die Bezugs- und Liefer-kWh bei 0x48 und 0x4A, jeweils zwei Register ab einer geraden Adresse, und halten Sie die Holding-Register aus der Abfragekonfiguration heraus.

Häufige Fragen

Ist der SDM120CTM derselbe Zähler wie der SDM120CT-Modbus?
Ja. Eastrons Datenblatt führt die Modbus-Ausführung als SDM120CTModbus und nennt SDM120CTM als ihren Zählertyp, Bedienungsanleitung und Protokoll tragen den Titel SDM120CTM, und auf dem Frontschild steht SDM120CTM. Eastron Europe verkauft ihn als SDM120CT-Modbus. Die M-Bus-Ausführung heißt SDM120CTMB und die Impulsausführung SDM120CTP.123
Sende ich 30001 als Adresse?
Nein. 30001 ist Eastrons Referenznummer für die Spannung, und das Protokoll gibt ihre Startadresse mit 00 00 an, die PDU-Adresse auf der Leitung ist also 0x0000. Ziehen Sie von jeder Referenz der Tabelle 30001 ab. Da jeder Wert zwei Register ab einer geraden Adresse belegt, fällt eine um eins verschobene Adresse mitten in einen Float, und der Zähler antwortet mit einem Fehler.1
Welche Wortreihenfolge verwendet der SDM120CT-Modbus?
Höherwertiges Register zuerst, höherwertiges Byte zuerst. Das Antwortbeispiel des Protokolls liefert 43 66 33 34 für 230,2 V, mit dem höherwertigen Byte des höherwertigen Registers zuerst, und das Dokument beschreibt keine Einstellung, die die Reihenfolge ändert. Stellen Sie Edge auf Big-Endian-Floats mit dem höherwertigen Wort zuerst und bestätigen Sie das mit der Spannungslesung.1
Was unterscheidet ihn vom SDM120-Modbus?
Beim SDM120-Modbus fließt der Laststrom durch seine eigenen Klemmen; seine Geräteseite behandelt seine Bemessungswerte und seine Registertabelle. Der SDM120CT-Modbus misst über einen externen Stromwandler mit 1 A oder 5 A Sekundärstrom und einem Primärstrom von 5 bis 9999 A, der am Zähler eingestellt wird, sodass die Größe des Kreises vom Stromwandler und nicht vom Zähler bestimmt wird.23
Trennt der SDM120CT-Modbus Bezugs- und Lieferenergie?
Ja. Die Bezugswirkenergie steht bei 30073 und die Lieferwirkenergie bei 30075 in kWh, die Bezugs- und Lieferblindenergie bei 30077 und 30079. Die Gesamtwirkenergie bei 30343 hängt vom Messmodus ab, voreingestellt Bezug plus Lieferung; lesen Sie daher an einem Kreis mit Photovoltaik oder anderer Einspeisung die beiden Richtungszähler getrennt.1
Hat der SDM120CT-Modbus Modbus TCP?
Nicht in Eastrons Unterlagen. Anleitung und Datenblatt beschreiben einen RS-485-Port mit Modbus RTU. Edge liest ihn über eine Modbus-Schnittstelle ZMB-31 oder eine serielle Schnittstelle des Gateways.23